Roland hat uns einen Bericht aus dem Trainingslager geschrieben.
(... und schaut euch bitte die Entwicklung der Kleinanzeigen-Sparte an!)
Hallo Sportsfreunde!
Wie bereits mein letzter Artikel, entsteht auch dieser im Schnalstal!
Das hier ist unser letztes Trainingslager vor den Rennen in Skandinavien. Hier
versuchen wir, unserem Körper noch den letzten Schliff zu verpassen um für die
Konkurrenz nächstes Wochenende gewappnet zu sein.
Auch wenn die Rennen vor der Tür stehen, wird der
Trainingsinhalt nicht sehr viel verändert. Veränderungen zum jetzigen Zeitpunkt
wären kontraproduktiv, da der Körper, um neue Belastungsreize zu verarbeiten,
Zeit braucht und in dieser Zeit weniger als gewohnt zu leisten imstande ist (Adaptationszeit).
Verändert wird nur die Quantität. Diese wird etwas, wenn auch gering,
reduziert. Wir werden diese Woche ca. 19 Stunden trainieren. Das sind 4-5
Stunden weniger als gewohnt. Die Intensität hingegen wird etwas erhöht. Das
Trainingsprogramm sieht diese Woche ein medio-veloce (4´medio+2´veloce x 6),
eine Krafttrainingeinheit auf Rollern (6 x 3´Doppelstockschübe + 6 x 2´
Schlittschuhschritt Intensität medio-veloce) und einen Rollertest über 6 km
vor. Den Rollertest haben wir heute gemacht. Den Test gewonnen hat Santus
Fabio, zweiter ich, dritter Thomas Moriggl, vierter Checchi Valerio und Giorgio
Di Centa zeitgleich, sechster Florian Kostner,…. Pietro Piller Cottrer, Christian
Zorzi und Loris Frasnelli haben den Test aus gesundheitlichen Gründen nicht
gemacht.
Dieser Test dient vor allem zur persönlichen Leistungsbestätigung.
Ich war heuer 1 Minute schneller als im Vorjahr. Zudem habe ich versucht, die
erste hälfte des Tests nur medio zu laufen um mich dann bis zu Ziel zu
steigern. Die erste Streckenhälfte habe ich deshalb jede Menge Zeit liegen
gelassen, die zweite Steckenhälfte konnte ich mich dann aber deutlich steigern
und habe einen großen Teil des angehäuften Rückstandes wettgemacht. Im Ziel war
ich dann jedoch im Vergleich zu so manch anderen noch ziemlich fitt. Fazit: Da
der Test ziemlich kurz war und ein 15 km Rennen über mindestens 35 Minuten
geht, könnte es ein Vorteil für mich sein, nur mit medio zu starten um dann
nach 10 Minuten zu beschleunigen. Die Bedingungen am Gletscher sind optimal!
Durch die Kälte der letzten Woche haben die Pistenraupen aus den vereisten
Loipen eine wirklich optimale Piste gezaubert. Diese Woche ist auch Burchia
Werner, der zukünftige Skilehrer aus Reischach, hier am Gletscher. Er hat
morgen die finale Abschlussprüfung zum Skilehrerassistenten. Ich wünsche ihm
auf diesem Wege viel Glück!
Erfolgreiches Training und bis bald wünscht euch
euer Roland